Nachgedacht

5 Kommentare

Manchmal fängt man ja erst dann an über etwas nachzudenken, wenn was im nähreren Umfeld passiert. Das Thema gerade bei uns ist der Datenschutz, bzw. der nicht existierende.

Einem Freund ist es nämlich passiert das sein Credit Ranking fast auf Null tendierte, also in den USA muss man sich ne gute Kredit-Vergangenheit erarbeiten. Dabei wäre der, soweit ich das beurteilen kann absolut normalo. Hat Geld, kann sich alles leisten….. genau. Aber warum hat sich das geändert? tja, hat er lange für gebraucht um das herauszufinden. Jetzt steht fest. Es war Fazebuk. Weil er da diverse Freunde hat – also mindestens 319 und manche in Vereinen und Gruppen sind, wurde geschlußfolgert das er ebenfalls in diesen Gruppen Mitglied ist. Sehr dubios das es dabei eher um Solarfirmen und Sicherheitsfirmen geht. tz tz tz. Jedenfalls ist seine good history futsch. Ebenfalls futsch seine Nerven. Denn es hat noch viel mehr Auswirkungen als ihr denkt. Denn seine Bank – bei der er noch ein Auto abbezahlt, will jetzt auf einmal alles zurückgezahlt haben, weil er auf einmal „unwürdig“ ist. Dabei sollten die doch wissen das er ein bezahltes Haus besitzt und er seit Jahrzehnten ein Guter Kunde ist. Also kommt es nicht mehr auf das persönliche „kennen“ an, sondern nur noch auf das was dir das Internet erzählt.

Er hat jetzt einen kompletten Schlußstrich gezogen. Sein Smartphone verkauft, sich aus allen Netzwerken abgemeldet und an seinen Telefonanschluss wieder auf äh, wie sagt man Schnurgebunden mit AB. Wenn man also was von ihm möchte kann man ihm eine Message draufsprechen, ihm einen echten Brief schicken, trommeln, Rauchzeichen oder eine Taube zusenden. Ich finde das schon heftig, aber man überlegt dann doch wieder… hmmm…. das kööööööööönnte echt jedem passieren und unverschämt isses allemal.

Habt ihr euch irgendwie bisher eingeschränkt? Es hilft gar nix sich bei Fazebuk unter einem falschen Namen zu registrieren, denn deine IP und deine Freunde verraten sowiso wo du bist und mit wem du Kontakt hast. hmmm.  Und nu?

Advertisements

5 Kommentare zu “Nachgedacht

  1. Schlimm genug, dass wir so bespitzelt werden. Schlimm genug, dass die USA das mit uns macht und unsere Kanzlerin dem Obama nur leicht auf die Finger klopft. Also sage ich, man kann es eh nicht ändern. Leider!

    LG

    Gefällt mir

  2. bei dem thema nsa ärgert es mich richtig, dass auch/hauptsächlich aus unserer gesamten wirtschaft daten abgezogen werden.. das sind mill.-schäden.
    die kleineren firmen müssen unsummen investieren , um das abzuwenden und
    stehen meist trotzdem auf verlorenem posten ,
    mit facebook habe ich nix am hut und mein ganzes umfeld hat strengste anweisung ausgegeben,
    dass alle sich total zurückhalten müssen , nachdem anfangs einfach alles eingestellt wurde, sogar die oma. man kann sich sowieso nicht mehr frei bewegen , mit den mill. hobbyfotografen überall..
    dass die banken ihre kunden nach diesen daten sortieren ist standard , auch die wirtschaft/unis tun das seit längerem . auch deshalb halte ich mich raus , habe auch kein smartp und einen lap extra fürs internet.
    Die Menschen sind grob in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, daß etwas geschieht…, die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht…, und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht.Karl Weinhofer *1942, dt. Politiker )

    einen schönen sonntag

    Gefällt mir

    • ja da gebe ich dir total Recht. Allerdings sieht man mal wieder das es schei**egal ist wenn der „normale“ Bürger bespitzelt wird, bei Kanzler und Co. da wird gleich ne Welle draus. Aber du und ich wir wissen wie machtlos das nicht existierende Doitschland den USA und Konsorten ausgeliefert ist. Von daher …. keine Chance. Wie das weitergeht … oh Mann – nich nachdenken. Ich finde besonders diese rundum sorglos Leute gefährlich die bei jedem Hype dabei sein müssen. Ich brauche weder Twitter, noch Fazebuk, auch kein Dropbox und demnäxt gehört ja eh alles Gugäl, dann kann die NSA ja gleich aufhören zu sammeln, und 1 Mitarbeiter reicht dann um die Daten genüßlich zu übertragen.

      Gefällt mir

  3. Also, ich muss gestehen, dass die besagte Geschichte so nicht komplett glaube. ..ich weiß allerdings natürlich auch nicht, wie diese Kreditwürdigkeitssache in den USA läuft.

    Hier in D habe ich ja lange Zeit bei einer Wirtschaftsauskunftei gearbeitet. Da kriegt man einiges mit. Sicherlich gibt es viele Dinge, die sind nur bedingt bis un-schön. Aber dass Fazebuk-Freundschaften die Kreditwürdigkeit verringern…

    Ich muss gestehen, dass ich vermute, dass es da doch noch andere Gründe gab…

    (Unschön ist natürlich, dass die Banken dann plötzlich auf einen Knall all ihr Geld zurückhaben wollen. DAS nämlich gibt es hier in D ja ebenfalls und hat schon ganze Unternehmen in die Insolvenz getrieben. Sehr krass.)

    Was den Rest angeht: Klar kannste jetzt alle sozialen Netzwerke und Handys und pipapo meiden. Aber was haste dann gewonnen? Meines Erachtens eine Pseudosicherheit. Die meisten Infos dürfte eher mein Surfverhalten ausplaudern, als das, was ich auf Fazebuk von mir preisgebe (zumal das Surfverhalten beispielsweise viel interessanter sein dürfte als das, was ich auf Fazebuk oder meinetwegen meinem Blog von mir gebe.)
    Wollte man komplett und 100%ig sicher sein, müsste man eigentlich zu leben aufhören. Keine Kreditkarte nutzen, keine EC-Karte…ach, was red ich – schon mal kein Bankkkonto haben.
    Alle Orte meiden, an denen Kameras überwachen (wobei ich persönlich ja froh bin, dass an bestimmten Orten Kameras mitlaufen – wobei, da wären wir auch wieder beim Thema Pseudosicherheit. 😉 Is‘ ja nicht so, dass wegen der Kameras weniger passiert.)
    Generell all die Karten, die Aufschluss geben (und ich rede nicht von Payback und Co, sondern z. B. meiner Krankenkassenkarte, meinem Bib-Ausweis, etc. und all die daran geknüpften Daten, die wiederum auf irgendeinem Server liegen, den ich in keinster Weise beeinflussen kann.)

    Kurzum: Wenn ich für jemanden interessant bin, findet der sowieso einen Weg. Und das private Geblubber auf FB, Blogs und Co dürfte, so denke ich, noch den uninteressantesten Teil all dessen ausmachen.

    Fazit: Am besten hören wir auf zu atmen. Dann sind wir sicher. ;D

    Gefällt mir

    • in dem Fall ist es aber so. Kannste ruhig glauben, ich befürchte die meisten sind leider Naiv genug und glauben an eine heile Welt. Dieser Mann also, über 50ig, Anwalt, hatte selbst keine Akteneinsicht (wie man das in Doitsch nennt) und hat es über einen Kollgen dann aufgeklärt. So wie auch diverse Arbeitgeber die Sozialen Netzwerke ausspionieren, machen es mittlerweile viele Banken. Dir wird es sicher auch nichts ausmachen bald einen Chip unter der Haut zu tragen, damit man weiß wo du dich befindest – wegen Überfall und grunsätzlicher Sicherheit, oder? Das ist nämlich die Zukunft. Beeinflussen kann man schon, aber das ist vielen zu umständlich. Auch das eigene Smartphone – da gibt es alternative Betriebssysteme ohne Big Gugäl usw. Facebook brauch ich nicht und ansonsten hab ich nur nen Blog. Payback mach ich nicht, KK-Karte hab ich Foto verweigert und den neuen Auswei hab ich nicht wegen dem RFID Chip. Soweit dazu 🙂

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s