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Wandern auf O’ahu

die Diskussion ob Wanderurlaub oder Strandurlaub kann man sich bei den Hawaiianischen Inseln getrost schenken. Es gibt von beidem reichlich. Besonders schöne Wege gibt es auf meiner Lieblingsinsel O’ahu.

Allerdings muß man vor allem beim Wandern auf die Schwierigkeitsstufe achten. Ungeübte Kraxler fangen am bestesten mit dem Diamon Head an. Anreise entweder mit dem Auto, dem Bus oder gar zu Fuß. Man soll es nicht glauben, aber der normale Durschnitts-Deutsche kann da wirklich bequem hinlaufen. Allerdings – und das ist etwas Schade – sind die Straßen eher nicht so für’s spazieren am Rand geeignet. Also empfehle ich mal den Mietwagen.

Das gilt auch für die anderen Orte die mich begeistern, Koko Head und Haiku Stairs.

Für alle Wanderungen bitte stets festes Schuhwerk, nen Hut/Mütze und reichlich zu trinken mitnehmen. Man unterschätzt das gerne mal. Auch Sonnencreme mitnehmen!!!

Als flottes Häschen bin ich in Begleitung in 30 Minuten oben gewesen. Aber es war recht leer. Man sollte wenn möglich schon um 8 dort sein – Offnungszeiten von 6am – 6pm. Wenn sich erst mal diverse Busse mit Japanern dorthin verirren, dann ist das ganze nicht mehr so lustig. Die wandeln nämlich gerne im Schneckentempo die Wege hinauf, und vor allem bleiben sie gerne stehen um Fotos zu machen *schubs*.

Für extrem korpulente Menschen endet aber der Aufstieg beim rausklettern aus dem – im inneren des Berges – angelegten Weg. Man muß da durch ne ziemlich enge Luke…. von daher nix für Alte, Gebrechliche, Schwangere (mit dickem Bauch) und oder etwas korpulenteren Menschlein.

Da der neuste Kracher jetzt Drohnen sind, habe ich mal geschaut ob es da was schönes gibt, und ja, von all meine Lieblingsplätze gibt es bereits Videos. Also einfach mal laden (in HD) und genießen.

Nummer 1. Diamond Head

Für Fortgewanderte empfehle ich den Koko Head. Sehr angenehm (eigentlich) wären da nicht die 1048 Stufen die früher mal eine Eisenbahnstrecke waren. Und je weiter man hoch klettert, ähm, wandert, um so steiler wird’s *schweiß-wegtupf*. Aber wie immer wird man auch hier mit einer tollen Aussicht belohnt. Man kann die Strecke auch in 30 Minuten schaffen, aber wie immer *keuch* kann man sich auch Zeit lassen *wasser-reinschütt*…… und bitte auch hier nicht in der Mittagshitze wandern. Wer früh losgeht kann zb. den Sonnenaufgang genießen 😀 Runter dauert es immer länger, die Stolpergefahr ist auch extrem. *zong!*

Nummer 2. Koko Head

Zu Guter Letzt mein Favorit. Die Haiku Stairs, oder auch „Stairway to Heaven“. Der Name ist Programm, da sind schon einige tödlich verunglückt. Was aber niemanden davon abhalten sollte es mal zu probieren. Allerdings – WARNUNG – der Weg ist offiziell gesperrt. Man muß und sollte deshalb vorher schauen, ob Security unterwegs ist oder nicht. Es gibt auch Schleichwege – Umwege, aber alleine die dauern bis zu 4 Stunden.

Haiku Stairs, da muß man absolut schwindelfrei sein. Und auch gute Kondition haben. UND vor allem schon früh morgens los. Denn der Weg dauert. Also um 2-3 morgens damit man dann je nach Geschwindikeit und Kondition noch Vormittags oben ist. Früher war das für’s Militär, heute wird es nicht mehr genutzt. Die Aussicht ist bombastisch 😀  Auch neblige Tage eher meiden, denn oben auf dem Weg liegen oft Platten aus Metall und auch das Geländer ist aus Metall, das rutsch hervorragend. Also alles sollte trocken sein. 🙂 Wer wagemutig ist, schaut sich das Video an. Allein da kann es einem schon etwas mulmig werden. Ich hab nix gegen Höhe. *runterschau*

Nummer 3 Haiku Stairs

Wer wandern will hat also tolle Möglichkeiten. Aber eventuell möchte man doch lieber nur am Strand liegen *hihi* ………

ps. Weit oben, wenn’s mal windig ist, kann es auch kühler sein. Die Damen und Herren mit ihren Bikinis…… und ohne Shirt….Sonnenbrand *check*!  Ansonsten schwitzt man wirlich ausreichend. Koko Head ist bei Sportlern beliebt, die joggen den hoch und runter als gäb’s nix leichteres. Jaja. Der gübte Hoppelhase kann das auch *keuch-schnappatmung-hinsetz* oder auch nicht 😉

So. Wer kommt jetzt mit?????

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Hawaii für Anfänger

Falls hier mal jemand beschließen sollte, Hawaii zu besuchen, stellt sich als erstes die Frage, welche der Inseln oder evtl 2-3 hintereinander? Wie lange? Welche Hotelkategorie oder evtl. Hostel und/oder private Ferienwohnung.

Wer Waikiki sehen möchte, muß auf die Insel Oahu.
Hier gibt es auch den berühmten Diamond Head, den erloschenen Vulkan der auf vielen Postkarten zu sehen ist. Außerdem wird hier Hawaii 5.0 gedreht, und die Paläste der Könige und der Königin stehen hier. Es gibt ein Bankenviertel und die North-Shore, die jährlich zig Profisurfer anlockt.

Etwas ruhiger und nicht so überlaufen ist Big Island also Hawaii die Insel. Dort gibt es die aktiven Vulkane und der Beste Kaffee der Welt wird dort angebaut. Hawaii ist in Teilen noch recht ursprünglich.

Auf Maui ist es auch nett, vor allem wenn man viel Ruhe möchte. Lahaina hat einen alten Hafen und in Kihei lebt sich die LBGT Szene aus. In Kahului kann man gut shoppen und den Halekala kann man dort auch erklimmen und tolle Sonnenaufgänge bestaunten (über den Wolken)

Kauai (the garden isle) ist klein und hübsch, der Waimea Canyon dort erinnert stark an den Grand Canyon und man kann wie auch auf den anderen Inseln viel Wandern und Wassersport ausüben. Aber mit der Zeit war mir eher langweilig. Es ist doch eine kleinere Insel und es regnet echt viel. Tropischer Regen ist extrem. 10 Sekunden und man ist nass bis auf die Knochen.

Auf Moloka’i und Lana’i war ich noch nicht.

Die meisten fliegen erst mal nach Oahu. Vor allem viele Asiaten. Manchmal kommt man sich auf Oahu vor, als wäre man direkt in Hong Kong. Am besten also dann dort sein, wenn die Asiaten keine Ferien haben.
Es gibt auch so eine Art China Town in Downtown Honolulu. Da kann man gut Obst und Gemüse kaufen. Ansonsten empfiehlt sich einer der vielen Farmer Markets, da dort z.b. die Ananas günstiger ist, als im Laden um die Ecke. 12$ ist keine Seltenheit für eine Ananas.

Hotels gibt es auf Oahu wie Sand am Meer. Vom Hostel bis zur oberen Luxusklasse ist alles vorhanden.
Es lohnt sich Flug und Unterkunft seperat zu buchen. Manchmal haben einige Anbieter aber auch ein gutes Kombi-Pack, ne Woche für die Suche ist empfehlenswert. Ich suche Flüge und Hotels gerne auf cheaptickets.com

Empfehlen kann ich die mittelpreisigen Hotels. Ja das Hilton ist toll aber ich persönlich bin ja mehr draußen als drinnen, und da reicht mir ein Bett, eine Dusche/Wanne und wenn möglich ein Balkon. Außerdem präferiere ich Moana view. Moana bedeutet im Hawaiianischen Richtung Meer. Mauka ist Richtung Berge.
So steht das auf Englischsprachigen Seiten auch sehr oft.
Ich mag es auch ziemlich weit oben zu sein, was sich in Waikiki direkt sehr empfiehlt, denn Nachts ist der Lärmpegel doch recht hoch.

Einen Mietwagen kann man sich buchen, muß man aber nicht. Alle Orte sind mit dem Bus zu erreichen, nur dauert die Fahrt eben länger. Von Waikiki nach Pearl Harbor habe ich mit dem Bus 1h 30min gebraucht. Und danach war ich schock-gefrostet, die Klimaanlage im Bus stand wohl auf Alaska *bibbernd-aus-dem-Bus-kriech* 😉

Ich werde mich in den nächsten Posts mal mit jeder Insel einzeln befassen. Und dann gibt es auch mehr Fotos und evtl. auch ein Video oder 2.

Eine Woche lohnt sich fast nicht – also wenn man nur nach Hawaii will. Wer vorher ne Woche Westcoast verlebt hat, hat den Jetlag auch schon hinter sich. Minimum empfehle ich 2 Wochen, besser aber 3.

Fragen beantworte ich natürlich auch gerne.
Und hier eine kleine Dosis Paradies.

Palmen
Am Strand liegen und den Blick nach oben genießen 🙂

Strand
Oder die wagemutigen Schwimmer beobachten, die trotz Warnung im Wasser planschen

WKK
und am Abend (hier Waikiki Beach) den grandiosen Sonnenuntergang bestaunen.

Pali Lookout

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Heute was von der Insel Oahu – ich hatte ja schon im Bericht vom „Iao Needle“ erwähnt, das es da so einen Ort gibt, der mir nicht geheuer ist. Dieser liegt aber auf der Insel Oahu. Das Iao Needle ist auf Maui, wo ich auch schon öfter war.

Pali map

Historisches, heute mal die lange Version – extra für Inch 🙂

Von Honolulu aus über dan Pali Highway einfach zu erreichen 🙂 Es stehen auch überall Hinweisschilder.  (Pali = Klippe)

Dort oben – es sind 300,23m wehen nämlich IMMER starke Winde. Weil das so zwischen den Bergen durchgeht. Falls man also einen Hut aufhat, oder ne Brille oder gar eine hübsche Frisur… Alles danach hinüber, oder davongeweht. So stark weht es da.

Wie auch auf Maui war hier King Kamehameha der 1te ordentlich zu Gange. Er hatte ja vor von allen Inseln der King zu werden und so kam es hier 1795  am Pali Tal wiedermal zu einer Schlacht. Es fehlte ihm nämlich nur noch die Insel Oahu. Die Mächtige Armee von Kamehamea landete am Strand von Waikiki und marschierte zum Nuuau Tal und kämpfte dort gegen jede Menge Gegner. Die waren aber nicht stark genug um sich Kamehamehas Armee entgegenzustellen, denn er hatte schon Musketen, während die Verteidiger nur über einfache Waffen verfügten. Einige flohen rauf in die Berge und sprangen von dort über die Klippen ins Tal. Denn so oder so wären sie ja gestorben. Wieviel Krieger genau starben ist nicht wirklich geklärt. Diejenigen die Kamehameha gefangne nahm wurden über die Klippe ins Jenseits befördert.

1897 fand man im Rahmen von Straßenbauarbeiten über 800 Totenschädel und viele menschliche Knochen. Man geht davon aus das es sich dabei um die Toten der Schlacht handelt. Der damalige König der Insel Kalanikupule wurde ein paar Monate nach der Schlacht dem Kriegsgott „Ku“ geopfert.

Mythologie gibt es auch jede Menge. So ist es zb. bei den Hawaiianern die sich mit all diesen Geschichten auskennen, wichtig, das man auf der Reise durch die Tunnel von Westen nach Osten, spezielle hier auf der Pali Road kein Schweinefleisch mitnimmt. Denn die Mythologie sagt, das sich die Kriegsgötting Pele und Kamapua’a sich nicht so ganz gut verstehen (andere Geschichten erzählen das sie sich liebten) ach wer weiß, jedenfalls bringt es Unglück auf dieser Strecke Schweinefleisch mit sich zu nehmen. Dieser Kamapua’a war nämlich halb Mensch und ein bißchen Schwein (Schweinekopf).  Und laut der Mythologie mag es Pele nicht wenn man sich auf ihrer Seite (der feuchten Seite des Berges mit eben diesem Fleisch blicken lässt. Kamapua’a gehört die trockene Bergseite. Autounfälle sind keine Seltenheit. Auch sehr oft zu sehen, das Leute, bevor sie durch den Tunnel auf die andere Seite fahren, ihr Sandwich aus dem Fenster werfen.

Die andere Geschichte die über diesen Lookout erzählt wird, ist, das sich hier nachts und in den frühen Morgenstunden gruseliges ereignet. Es gibt die „Night marchers of Pali“. Und das ist nicht nur so’ne Story, das haben viele schon erlebt. Deshalb warnt man auch davor diesen Ort nachts bzw morgens früh zu besuchen. Die night marchers verteidigen nämlich noch immer ihr Revier – so scheint es. Erst vernimmt man Trommeln – so ein boom boom boom und wenn man noch den Mut hat dort zu bleiben, sieht man Soldaten marschieren. Spätestens jetzt sollte man ganz schnell die Flucht ergreifen. Denn jeder der sich dort aufhält, wird als Feind gesehen. Falls es zu spät ist zum flüchten, sollten sie sich auf die Knie werfen, sich verneigen und einfach nichts weiter tun. Still sein, Klappe halten. Und auf keinen Falls ist das lustig. Denn es sind schon Leute umgekommen. Die meisten sind erstickt. Denn es ist keinem nicht Hawaiianer erlaubt, zu stehen oder zu laufen während die Krieger an dir vorbeimarschieren. Manchmal sind es auch nur weiße Gestalten die sich die Klippe runterstürzen. Echt gruselig.

Apropo Schweinefleisch und verärgerte Geister. In Hawaii sagt man, solle man sich an solchen Orten ein frisches grünes „Ti Blatt“, Bambus, oder Lele Bananen Blatt unter den Füße anbringen, das hält die bösen Geister fern. (nur so als Hinweis am Rande)

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